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Mann und Frau

In „Die Legende vom heiligen Trinker“ erzählt Joseph Roth von den Wundern, die sich in den letzten Lebenstagen des Pariser Stadtstreichers Andreas Kartak ereignen. Er trifft auch die Tänzerin Gabby, mit der er eine Nacht verbringt. Am nächsten Tag fahren sie mit dem Taxi nach Fontainebleau, wo sie in einem teuren Restaurant essen. Und dann schreibt Joseph Roth: „Und sie wussten nicht mehr, was miteinander anfangen, nachdem sie leichtfertigerweise das wesentlichste Erlebnis vergeudet hatten, das Mann und Frau gegeben ist.“

Das wesentlichste Erlebnis leichtfertigerweise zu vergeuden, das Mann und Frau gegeben ist. Was deutet Joseph Roth damit an?

Was ist für dich als Mann das wesentlichste Erlebnis mit deiner Frau? Was ist für dich als Frau das wesentlichste Erlebnis mit deinem Mann?

Mattenarbeiten

Ich lasse R. verstärkt atmen, was er ohne sichtbare Anstrengung tut. Nach kurzer Zeit fängt sein Becken an, sachte zu wippen. Seine Füsse werden unruhig, er fängt an, mit den Fusssohlen auf der Matte zu reiben.

M.B.
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Hör auf mit dem Scheissatmen! sagt eine Stimme in mir. Wozu atmen? Wozu dieses verdammte, anstrengende Atmen, das nirgendwohin führt? Diese sinnlose Anstrengung – hör auf damit!

M.B.
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Sofort beginnt ein Kampf. Er bemüht sich, meine Vorgabe zu erfüllen und die Augen zu öffnen. Vor Anstrengung grimassiert er dabei. Er kann die Augen jeweils kurz aufreissen, dann drückt, ja presst eine Gegenkraft sie wieder zu.

M.B.
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Ich fühle ihr Sterben: Nur wenige Atemzüge noch, ganz ohne Anstrengung. Ein langsames, sachtes Weggleiten. Ruhe breitet sich in mir aus. Keine Angst. Keine Verzweiflung.

M.B.
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