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“Wenn ich mit verschlossenen Ohren und Augen für einen Moment das Bewusstsein zurate ziehe, sind unverzüglich alle Mauern und Schranken zerstreut, die Erde rollt unter meinen Füssen herauf, ich gleite dahin durch den Antrieb von Erde und Universum, ich treibe als ein persönlicher und schwer beladener Gedanke inmitten eines unbekannten und unendlichen Meeres, oder auch auf- und abschwellend wie ein gewaltiger Gedankenozean, ohne Felsen oder Vorgebirge, in dem alle Fragen gelöst sind, in dem alle geraden Linien mit ihren beiden Enden aufeinander treffen, wobei Ewigkeit und Weltraum vertraulich durch meine Tiefen tanzen. Ich komme vom Anfang her und kenne weder Ende noch Ziel. Keine Sonne erhellt mich, ich löse alle minderen Lichter in meinem eigenen, helleren und beständigeren Licht. Ich bin ein friedsamer Kern in der Kornkammer des Universums.” (Henry D. Thoreau, Tagebuch 1)

Mattenarbeiten

Ich fühle ihr Sterben: Nur wenige Atemzüge noch, ganz ohne Anstrengung. Ein langsames, sachtes Weggleiten. Ruhe breitet sich in mir aus. Keine Angst. Keine Verzweiflung.

M.B.
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Hör auf mit dem Scheissatmen! sagt eine Stimme in mir. Wozu atmen? Wozu dieses verdammte, anstrengende Atmen, das nirgendwohin führt? Diese sinnlose Anstrengung – hör auf damit!

M.B.
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Sofort beginnt ein Kampf. Er bemüht sich, meine Vorgabe zu erfüllen und die Augen zu öffnen. Vor Anstrengung grimassiert er dabei. Er kann die Augen jeweils kurz aufreissen, dann drückt, ja presst eine Gegenkraft sie wieder zu.

M.B.
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Ich lasse R. verstärkt atmen, was er ohne sichtbare Anstrengung tut. Nach kurzer Zeit fängt sein Becken an, sachte zu wippen. Seine Füsse werden unruhig, er fängt an, mit den Fusssohlen auf der Matte zu reiben.

M.B.
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