Sie benutzen einen alten Browser.
Bitte updaten Sie Ihren Browser damit Sie diese Seite so sehen, wie wir das geplant haben …

Schenken

Ich lese immer wieder: Frauen haben das Recht, von den Männern in der Sexualität einzufordern, was ihnen zusteht. Mit Verlaub: das ist Schwachsinn. Man drehe den Satz um: Männer haben das Recht, von den Frauen in der Sexualität einzufordern, was ihnen zusteht. Mit Verlaub: auch das ist Schwachsinn. In der Sexualität gibt es nichts einzufordern. Es steht niemandem etwas zu. In der Sexualität kann ich nur etwas von mir schenken wollen und das Geschenk eines andern dankbar empfangen. Wenn sich in der Sexualität nicht Schenkende und Beschenkte treffen können, entsteht eine Leere in den beteiligten Menschen, die mit jedem Akt immer grösser wird. Ein gutes Geschäft für die Sexindustrie.

Mattenarbeiten

Sofort beginnt ein Kampf. Er bemüht sich, meine Vorgabe zu erfüllen und die Augen zu öffnen. Vor Anstrengung grimassiert er dabei. Er kann die Augen jeweils kurz aufreissen, dann drückt, ja presst eine Gegenkraft sie wieder zu.

M.B.
Gesamten Bericht lesen

Hör auf mit dem Scheissatmen! sagt eine Stimme in mir. Wozu atmen? Wozu dieses verdammte, anstrengende Atmen, das nirgendwohin führt? Diese sinnlose Anstrengung – hör auf damit!

M.B.
Gesamten Bericht lesen

Ich fühle ihr Sterben: Nur wenige Atemzüge noch, ganz ohne Anstrengung. Ein langsames, sachtes Weggleiten. Ruhe breitet sich in mir aus. Keine Angst. Keine Verzweiflung.

M.B.
Gesamten Bericht lesen

Ich lasse R. verstärkt atmen, was er ohne sichtbare Anstrengung tut. Nach kurzer Zeit fängt sein Becken an, sachte zu wippen. Seine Füsse werden unruhig, er fängt an, mit den Fusssohlen auf der Matte zu reiben.

M.B.
Gesamten Bericht lesen